zu gast im xpon-art :::

 

REsearch-REmind-REact

 

04.11.2021 – 20.04.2021 

 


eröffnung am donnerstag, den 04. november 2021 um 19:00 uhr


Projektgruppe Erinnerungskultur Münzviertel

Ausstellungsorga Melanie Bohn

Zusammen mit dem Start der Veranstaltungsreihe feiern wir an diesem Abend die Eröffnung dreier Ausstellungen, die alle auf ihre Weise wichtige Felder der zukünftigen Erinnerungs- arbeit in der Hamburger Stadt- gesellschaft beleuchten:

„Das System der Zwangsarbeit in Hamburg und Hammerbrook“, „Zeitkapsel Lagerhaus G - Of- fenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers“ und „Emotio- nen und Sinne im Zweiten Welt- krieg – eine Mikroausstellung“ Noch bis zum 20. November werden die Ausstellungen in den Räumlichkeiten der xpon Art Gallery zu sehen sein.

Ausstellung
„Emotionen und Sinne im Zweiten Weltkrieg – eine Mikroausstellung“, xpon-art gallery

Was können wir über den Zweiten Weltkrieg und die Zeit des National- sozialismus in Hamburg-Hammer- brook über Sinne und Emotionen im Alltag erfahren? Wie werden Kindhei- ten von Zeitzeug:innen erinnert und erzählt? Was kann uns über histori- sche Quellen überliefert werden? Diese und weitere Fragen sollen anhand konkreter Fallgeschichten rekonstruiert werden. In verschiede- nen Sinnstationen beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und Fühlen von Krieg(serfahrungen). Wir laden sie ein, den Erfahrungsraum kennenzulernen und in mit uns in den Dialog zu treten.

Posterausstellung
„Das System der Zwangsarbeit in Hammerbrook und Hamburg“, xpon-art gallery

Geballt auf mehreren Schaubildern wirft Holger Artus einen Blick auf das weitreichende System der Zwangsar- beit und das Schicksal ausländischer Zwangsarbeiter*innen in Hamburg und Hammerbrook. Welche Betriebe und Unternehmen haben von der Ausbeutung menschlicher Arbeits- kraft in welchem Maß profitiert? Wie sahen die Lebensbedingungen und der Lageralltag italienischer Militärin- ternierter in Hamburg aus?

 

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IDU

IDU goes Münzviertel// Zeitkapsel Lagerhaus G - Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers

Vom 4.-20. November 2021 veranstalten die IDU in unseren oberen Räumen eine offene Laborwochen zur Zukunft des Lagerhaus G – mit einem Überblick zum Lagerhaus G, Biografien ehemals Inhaftierter, Fotos, Plänen, Filmen und Audiomaterial, Utopien und Raum für eure Fragen, Ideen und Visionen. Besonders hinweisen möchten wir auf eine Podiumsdiskussion zum Thema "Erinnerungskultur heute" am 18.11. Auch Rundgänge durch unsere Ausstellung sind geplant. Genaue Termine dafür findet ihr laufend aktualisiert auf der Website der IDU.

https://initiativedessauerufer.noblogs.org

Das#lagerhausG, ein 24.000 qm großer Speicher für Kolonialwaren wie Kaffee, Tabak und Tee, wurde ab 1903 auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. In den Jahren 1944/45 war es als Außenlager des KZ Neuengamme Unterbringungsort für mehrere tausend Häftlinge. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu füllen.
Wir möchten mit euch ins Gespräch kommen über eine Erinnerungskultur und Stadtplanung von unten und zur Diskussion stellen: Wie kann beides für das Lagerhaus G neu gedacht und umgesetzt werden? Wie können Erinnern und Gedenken mit einer gemeinwohlorientierten, solidarischen Zukunft verbunden werden? Wir laden dazu ein, sich in die Debatte einzubringen und über einen Ort zu informieren, an dem nur wenige Kilometer vom Münzviertel entfernt einst KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter interniert waren; einen Ort, der die Jahrzehnte nach Kriegsende fast unverändert überdauert hat, ohne je systematisch erforscht zu werden und der mittlerweile vom Verfall bedroht ist.

 



laufzeit:                    
04.11.2021 bis sonntag, 20.11.2021

öffnungszeiten:        

täglich 18:00 -21:00 uhr


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corona-schutzmaßnahmen :::

- 3G

- max 14 besucher*innen

- wir müssen eure kontaktdaten aufnehmen

- 1,5 m abstand zueinander 

- mund nase schutz muss getragen werden 

- es gibt keinen ausschank und auch kein wc

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